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August 2021

GHK-Broschüre „Stolpersteine gegen das Vergessen in Neu-Isenburg“

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Zusammenstellung und Erläuterung der Broschüre von Heidi Fogel, Christa Ziller und Hannes Ziller

Herausgeber: Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur Neu-Isenburg (GHK) e.V. in Kooperation mit der Stadt Neu-Isenburg

Die gedruckte Broschüre wird demnächst erscheinen. Es wird beabsichtigt, die Broschüre auch als PDF-Datei über diese Internetseite zur Verfügung zu stellen.

Im Rahmen eines inzwischen europaweiten Projekts des Künstlers Gunter Demnig wurden in Neu-Isenburg 26 sogenannte  Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die von den Nationalsozialisten ermordet und vertrieben wurden – ebenso wie die sogenannte Stolperschwelle vor dem Heim des Jüdischen Frauenbundes. Mehr als 250 Frauen und Kinder, die dort gelebt haben, sind über ihre Heimatorte oder auf anderen Wegen deportiert worden.

Die Verlegung der Stolpersteine geht zurück auf eine Initiative von Christa Ziller, die von der Bertha-Pappenheim-Initiative, einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, unterstützt und unter der historischen Federführung von Dr. Heidi Fogel umgesetzt wurde. Das Projekt wurde von Patinnen und Paten finanziert. Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums haben bei der Verlegung der Steine kurze Biographien der Betroffenen verlesen.

Liste der Stolpersteine:

  1. Familie Goldmann, Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 19
  2. Familie Cahn/Schott, Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 32
  3. Familie Jonas/Fischer/Meyer, Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 45
  4. Adelheid und Josef Drehlich, Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 46
  5. Max Pscherowski, Neu-Isenburg, Frankfurter Straße 61
  6. Anna und Salomon Luks, Neu-Isenburg, Hirtengasse 18
  7. Hedwig Jacobi, Neu-Isenburg, Friedensallee 78
  8. Familie Schlamm, Neu-Isenburg, Taunusstraße 32
  9. Familie Weiß, Neu-Isenburg, Schillerstraße 18
  10. Johanna Schönmann, Neu-Isenburg, Stoltzestraße 8
  11. Heim des Jüdischen Frauenbundes; Bertha Pappenheim, Neu-Isenburg, Zeppelinstraße 10 (ehemals Taunusstraße 9)

Allerdings ist festzustellen, dass keineswegs für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Neu-Isenburg, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden oder fliehen mussten, Stolpersteine gesetzt werden konnten, weil viele Schicksale nicht aufzuklären waren. Daher hat sich die Bertha-Pappenheim-Initiative entschieden, die Erinnerung an diejenigen wachzuhalten, von deren Schicksal Näheres in Erfahrung zu bringen war.

Pressemitteilung der Stadt Neu-Isenburg vom 14. September 2011

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Pressemitteilung der Stadt Neu-Isenburg vom 13. Januar 2021

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Pressemitteilung der Stadt Neu-Isenburg vom 21. Juli 2021

https://neu-isenburg.de/buergerservice/rathauspresse/pressemitteilungen/pressemitteilung/?L=&tx_news_pi1%5Bnews%5D=8446&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b865fc70851f18a2783594a3d32c1e4e