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06.05.17
Wetterau
 

Die Geschichte der Stadt Neu-Isenburg

Lesen Sie hier die wichtigsten historischen Momente in der Geschichte der Stadt Neu-Isenburg nach. Klicken Sie auf die einzelnen Überschriften um Details zu dem jeweiligen Ereignis zu erfahren.


1699 :: Gründung Neu-Isenburgs

Gilt als Gründungsjahr der heutigen Stadt Neu-Isenburg. Am 24. Juli 1699 leisteten 34 französische Familienväter im Offenbacher Schloß Graf Johann Philipp von Ysenburg und Büdingen den Treueeid. Im Gründungsprivileg billigte der Landesherr der französisch-reformierten Kirchengemeinde und ihrem Konsistorium die weitergehenden Selbstverwaltungsrechte der reformierten französischen Kirchenordnung zu.

1700 :: Erster Gottesdienst

Am Himmelfahrtstag des Jahres 1700 hält der Offenbacher Pfarrer Isaak Bermond den ersten Gottesdienst in Neu-Isenburg.

1702 :: Grundsteinlegung einer Kirche und des Rathauses

Im Mai 1702 erfolgte die Grundsteinlegung einer Kirche am Marktplatz, die 1708 fertiggestellt war und 1773 durch eine Kirche aus Stein ersetzt wurde. Ende Februar/Anfang März 1702 wird die Isenburger evangelisch-reformierte Gemeinde gegründet. Im gleichen Jahr lässt Graf Johann Philipp auf seine Kosten auf dem Marktplatz ein kleines Rathaus errichten, das zwar bereits 1876 wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde, aber bis in die heutigen Tage ein vielfach dargestelltes Symbol für die Stadt Neu-Isenburg geblieben ist.

1704 :: Das erste Schulhaus

Ecke Pfarrgasse/Wiesenstraße entsteht das erste Schulhaus, in dem Jungen und Mädchen in französischer Sprache und reformiertem Glauben unterrichtet werden. Das Gebäude, seit 1838 in Privatbesitz, ist bis heute erhalten und steht unter Denkmalschutz.
Erste Deutsche siedeln in Neu-Isenburg.

1706 :: Bau der Bansamühle

Graf Johann Philipp gestattet Andreas Löber den Bau einer Mühle mit Wohnhaus und Nebengebäuden. Das Anwesen geht 1766 in den Besitz der Familie Bansa über und wird als Sommerhaus genutzt. Es wurde Treffpunkt vieler Frankfurter Familien. Heute, im städtischen Besitz, beherbergt die barocke "Bansamühle" den Trausaal des Standesamtes und bietet zusammen mit dem Bansapark ein romantisches Ambiente.

1781 :: Lutherisches Schulhaus

Das erste deutsche (lutherische) Schulhaus entsteht und kann 1783 bezogen werden (heute Frankfurter Straße/Schulgasse, genutzt vom Bürgeramt).

1816 :: Zuordnung Hessen-Darmstadt

Neu-Isenburg fällt in das Großherzogtum Hessen-Darmstadt.

1823 :: Katholische Einwohner

Katholische Einwohner finden erstmals Erwähnung.

1829 :: Deutsch ist "in"

Deutsch wird in Neu-Isenburg Amtssprache und der französische Unterricht abgeschafft.

1852 :: Eigene Haltestelle

Neu-Isenburg erhält eine weit westlich der Stadt gelegene eigene Haltstelle an der 1846 in Betrieb genommenen Main-Neckar-Bahn.

1865 :: Poststelle

Die Stadt erhält eine Poststelle des Fürsten von Thurn und Taxis.

1876 :: Erste katholische Kirche

Die katholische Gemeinde errichtet ihre erste Kirche, die sehr rasch zu klein wird. 1911 wird die Pfarrkirche St. Josef geweiht.

1889 :: Die Waldbahn

Die Waldbahn geht in Betrieb (die heutige Straßenbahn nach Frankfurt).

1894 :: Stadtrechte

Neu-Isenburg erhält durch Großherzog Ernst Ludwig die Stadtrechte.

1895 :: Höhere Bürgerschule

Bau der Höheren Bürgerschule (Vorgängerin des Goethe-Gymnasiums).

1897 :: Aufstand der Neu-Isenburger Wäscherinnen

Erstmals in Deutschland begeben sich Frauen in einen Streik für bessere Arbeitsbedingungen.

1907 :: Bertha Pappenheim (1859-1936)

Die Frauenrechtlerin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland, eröffnet das Schutz- und Erziehungsheim „Isenburg“, in dem ledige Mütter mit ihren Kindern Schutz und Aufenthalt finden. Am 10. November 1938 wird das Gebäude Taunusstraße 9 durch Isenburger Nationalsozialisten in Brand gesetzt. 1942 wird das Haus von den Nazis aufgelöst, die Bewohnerinnen (zumeist Kinder) in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Heute befindet sich im Gebäude Zeppelinstraße 10 die städtische Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim.

1932 :: Historisches Postgebäude

Das Postgebäude in der Hugenottenallee wird eröffnet (heute städtischer Besitz und unter Denkmalschutz).
Erschließung der Buchenbusch-Siedlung.

1937 :: Zeppelinheim

Als Siedlung der Luftschiffer entsteht die selbständige Gemeinde Zeppelinheim

1943 :: Die Bomben fallen

Am 20. Dezember 1943 sterben 45 Menschen im Bombenhagel. Fast die Hälfte der Bevölkerung wird obdachlos.

1945 :: Kriegsende

Am 26. März 1945 erreichen die amerikanischen Streitkräfte Neu-Isenburg. Für die Menschen dieser Stadt ist der Krieg zu Ende.

1948 :: GeWoBau

Gründung der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Neu-Isenburg mbH. Bis heute hat die GeWoBau 2.400 Wohnungen errichtet.

1949 :: 250 Jahre Neu-Isenburg

Neu-Isenburg feiert die 250 Jahrfeier in einem Festzelt auf dem Wilhelmsplatz. Großes Festkonzert u.a. mit Franz Völker und Anny Schlemm. Franz Völker und Wilhelm Arnoul werden Ehrenbürger der Stadt. Es ist die hohe Zeit der Gesangvereine (Neu-Isenburg, die Stadt der 1.000 Sänger).

1956 :: Rathaus

Einweihung des Neu-Isenburger Rathauses in der Hugenottenallee.

1960 :: Gravenbruch

Baubeginn für die auf private Initiative entstehende "Wohnstadt Gravenbruch"

1969 :: Partnerschaften

Neu-Isenburg schließt mit den französischen Städten Andrezieux-Boutheon und Veauche die ersten Städtpartnerschaften. Heute bestehen zu weiteren 4 Städten Kontakte.

1972 :: Sportpark

Eröffnung des Hallenbades und der Sporthalle im Sportpark

1977 :: Willkommen Zeppelinheim

Im Zuge der Gebietsreform wird Zeppelinheim ein Stadtteil der Stadt Neu-Isenburg. Eröffnung der Hugenottenhalle. Das Isenburg-Zentrum öffnet seine Läden.

1984 :: Haus der Vereine

In der St. Florian-Straße wird der neue Feuerwehrstützpunkt in Betrieb genommen. Das alte Feuerwehrhaus in der Offenbacher Straße wird zu einem Haus der Vereine.

1985 :: Gründung des GHK

55 Neu-Isenburger gründen den Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur Neu-Isenburg (GHK) e.V.

1990 :: Weida

Schon kurz nach der Wende schließt Neu-Isenburg eine Städtepartnerschaft mit der thüringischen Stadt Weida.

1996 :: Thomas Reiter

Der Neu-Isenburger esa-Astronaut Thomas Reiter unternimmt als erster Europäer zwei Spaziergänge im Weltraum. Die Mission auf der Raumstation MIR dauert 180 Tage. Er wird zum Ehrenbürger ernannt.
Bürgermeister Robert Maier wird anlässlich des Ausscheidens aus dem Amt zum Ehrenbürger ernannt.
In der Zeppelinstraße 10 wird das Bertha-Pappenheim-Haus als Seminar- und Gedenkstätte eröffnet.

1997 :: Stadthaus und Bürgeramt

Mit der Eröffnung des Bürgeramtes wird auch das neu gestaltete Areal des Alten Stadthauses seiner Bestimmung übergeben.

1999 :: 300 Jahre Neu-Isenburg

Neu-Isenburg feiert 300 jähriges Bestehen. In einer Festsitzung spricht Oberbürgermeister a.D. Manfred Rommel in der Hugenottenhalle vor 1000 Gästen. Frau Kammersängerin Anny Schlemm wird Ehrenbürgerin
der Stadt Neu-Isenburg.

2001 :: Erlenbachaue

In der Erlenbachaue wird auf den ehemaligen Bleichwiesen der Wäscherinnen ein Alten- und Pflegeheim errichtet.

2005 :: Waldschwimmbad

Nach umfassendem Umbau und Sanierung wird im historischen Gebäude des Waldschwimmbads wieder ein Restaurant eröffnet.

2006 :: Von der WM bis ins Weltall

FIFA WM Camp
Vom 23. Mai bis 7.Juli ist Neu-Isenburg offizielles FIFA WM Camp. Die Schiedsrichter und deren Assistenten wohnen und trainieren in Neu-Isenburg. Vom 7.6. bis 7.7. wohnt auch Franz Beckenbauer, der Präsident des Organisationskomitees, in Neu-Isenburg im Kempinski Hotel Gravenbruch.

Thomas Reiter startet mit "Discovery"
Am 4. Juli startet der ESA-Astronaut und Neu-Isenburger Ehrenbürger Thomas Reiter als Mitglied einer siebenköpfigen Crew mit der Raumfähre „Discovery“ vom Kennedy Space Center in Florida zur Internationalen Raumstation ISS. Als erster ESA-Astronaut kommt Thomas Reiter am 3. August zu einem Außenbordeinsatz.
Rechtzeitig vor Weihnachten am 22. Dezember 2006 landet die Raumfähre „Discovery“ u.a. mit Thomas Reiter an Bord wieder in Cape Canaveral in Florida. Der 48 Jahre alte Oberst der Luftwaffe hat nun 350 Tage, fünf Stunden und 35 Minuten im erdnahen Weltraum verbracht, davon vor 11 Jahren 179 Tage auf der inzwischen verglühten russischen Raumstation „Mir“.

November 2006
Die Stadt Neu-Isenburg erwirbt das älteste Haus der Stadt aus dem Jahre 1703 oder 1704, das Alte Schulhaus in der Pfarrgasse. Diese erste öffentliche Schule stand unter strenger Dienstaufsicht des französisch-reformierten Konsistoriums. Der Lehrer unterrichtete alle Altersstufen von 6-13 Jahren vormittags und nachmittags in französischer Sprache in Katechismus, Lesen, Schreiben und Rechnen. Der Lehrer war gleichzeitig Vorleser und Vorsänger der Kirchengemeinde und verdiente 1723 Gulden im Jahr. Die deutschsprachige Aufschrift an dem Haus wurde viel später aufgebracht. Das Haus wird nun kartiert und saniert. Die Nutzung ist noch nicht entschieden.

2007 :: Holzmann, eine neue Straße und Umbauarbeiten

FebruarNeugestaltung des Holzmann-Areals
Auf dem Holzmann-Areal beginnt die Neugestaltung. Der Eigentümer Jürgen B. Harder will dort ein Logistik-Zentrum einrichten. Mit den Abbrucharbeiten der alten Werksanlagen wurde begonnen, Anfang April richtet Siemens das weltgrößte Lager für medizinische Geräte ein. Von Neu-Isenburg aus werden sie in alle Welt versandt.

29. Mai Thomas-Reiter-Straße
Thomas Reiter berichtet in der mit 1148 Plätzen restlos besetzten Hugenottenhalle von seiner Mission auf der Internationalen Raumstation ISS. Als Geschenk an seine Heimatstadt überreichte er die Neu-Isenburger Stadtfahne, versehen mit einem Stempel der ISS an Bürgermeister Oliver Quilling. Die Fahne erhielt Thomas Reiter bei einem Besuch des GHK am 5.3.2005 anläßlich einer Veranstaltung im Musiksaal der Brüder-Grimm-Schule.
Die Stadt Neu-Isenburg benennt eine Straße nach Thomas Reiter im neuen Baugebiet „Birkengewann“, nördlich der Friedhofstraße.

Oktober – Bebauung des Güterbahnhofgeländes
Die Stadt Neu-Isenburg erwirbt von der Bahn das ca. 10.000 m² große Güterbahnhofgelände und verkauft es an einen Investor. Dieser baut die alte Güterhalle um zu einem Bistro und errichtet auf dem weiteren Gelände ein Autohaus. Das Stellwerk wird dem Isenburger Modelleisenbahn-Club als Vereinsheim übertragen und saniert.

2008 :: Politik, Wirtschaft und Architektur

März
Bürgermeister Oliver Quilling wird nach erfolgter Wiederwahl in sein Amt eingeführt.

August
Der Neubau des Kinder- und Familienzentrum Gartenstraße wird bezogen. Die Einrichtung hat viel Platz für 140 Grundschulkinder, 4 Kindergartengruppen und eine U3 Kleinkindergruppe. Die Baukosten betragen 5 Millionen Euro.
Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH feiern 110 Jahre Bestehen mit einem großen Tag der Offenen Tür.

September
DuPont verlegt seine Deutschlandzentrale von Bad Homburg nach Neu-Isenburg

Oktober
Die Sanierung des Bürgerhauses Zeppelinheim ist abgeschlossen mit Baukosten von 1,9 Millionen Euro.

2012 :: Für die Bürger

Januar
Nach dem erfolgreichen Start der Anlage auf dem Dach des Dienstleistungsbetriebs wurde jetzt die zweite Bürgerfotovoltaikanlage auf dem Dach des Rathauses installiert. Wie bei der Ersten können Bürger Anteile an der Anlage erwerben.
Der Kindergarten in der Friedrich-List-Straße feiert seinen 40. Geburtstag.

Februar
Für das Altenpflegeheim „Haus an der Königsheide“ wird der Grundstein gelegt. Es ist besonders für alte an Demenz erkrankte Menschen geeignet.
Arrow Central Europe errichtet an der Ecke Frankfurter Straße/Hugenottenallee ein Bürogebäude mit sieben oberirdischen und einem Untergeschoß.
Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau einer multifunktionalen Sporthalle im Sportpark haben begonnen. Die Halle wird im Sportpark innerhalb des Förderprogramms „Soziale“ Stadt für 3,5 Millionen Euro errichtet. Der Bauantrag wurde bereits eingereicht. Vor eineinhalb Jahren hat die Stadt Neu-Isenburg ein Online-Gedenkbuch für die Frauen und Kinder aus dem Heim „Isenburg“ des Jüdischen Frauenbundes vorgelegt und ins Netz gestellt. Das Heim befand sich von 1907 bis 1942 in der Taunusstraße. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden von den Nazis verfolgt. Viele von ihnen deportiert und ermordet. Die Zahl der eingestellten Artikel erhöhte sich inzwischen um 18 auf jetzt 489.

März
„Bürger helfen Bürgern“. Das Sozialpaten-Projekt zu dem die Stadt aufrief fand Resonanz. Die ersten Sozialpaten nahmen bereits an einer Schulung teil. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem VdK-Ortsverband Neu-Isenburg und dem Kreis Offenbach umgesetzt. Bürgermeister Herbert Hunkel: „Das Sozialpaten-Modell stellt eine direkte Hilfe von Bürgern zu Bürgern in Notlagen dar. Es ist eine Ergänzung der Leistungen, die wir als Stadt anbieten.“
Das als Attraktion weithin bekannte Hallen-Wellenbad wird um- und die Wellenmaschine ausgebaut. Nach 40 Jahren Betrieb ist eine Modernisierung und Renovierung notwendig geworden. Nur ein Jahr soll der Umbau dauern, in dem das Bad völlig entkernt und saniert wird.

April
Fair Trade Botschafter besuchen unsere Stadt. In knapp einem halben Jahr hat die Steuerungsgruppe „Fair Trade“ mit Unterstützung zahlreicher Vereine, Unternehmen, Kirchen, Schulen und weiteren Initiativen alle Anforderungen erfüllt, die für die Bewerbung als „Fair Trade Stadt“  notwendig sind. Dieser Titel wird von TransFair e. V. vergeben, wenn eine Stadt vorgegebene Kriterien umsetzt. Zum Beispiel, dass an vielen Orten Produkte aus fairem Handel erhältlich sind.
Nachtflüge bleiben zwischen 23 und 5 Uhr dauerhaft verboten, wie vom Bundesverwaltungsgericht Anfang April bestätigt wurde. Im Einzelfall können Flüge bis 0 Uhr durch die örtliche Luftaufsichtsstelle genehmigt werden.

Mai
Neu-Isenburg verzeichnet eine positive Wirtschaftsentwicklung. Neben mittelständischen, alteingesessenen Unternehmen, fanden auch international arbeitende, namhafte Firmen den Standort Neu-Isenburg als attraktiv. Für die Ansiedlung neuer Unternehmen ist neben der Wirtschaftsförderung, der guten Verkehrsinfrastruktur und die Nähe zu Frankfurt a. M. entscheidend. Ebenso die Höhe des Gewerbesteuer- Hebesatzes.
Der Umbau der Carl-Ulrich-Strasse/ Schleussnerstraße – Knotenpunkt Hugenottenallee soll mit den Strassenbauarbeiten für den ersten Teilabschnitt im August beginnen.

Juni
Der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, Wiesbaden, hat der Magistrat
den Auftrag zum städtebaulichen Entwicklungskonzept „Stadtquartier Süd“
im Gewerbegebiet Süd erteilt. In den Planungsprozess sollen die Bürger durch Informationsveranstaltungen eingebunden werden.
In das Gebäude 2 der Brüder-Grimm-Schule (alte Goetheschule) sind neue Mieter eingezogen. Der Kreis Offenbach hat das Gebäude mietfrei der Stadt Neu-Isenburg überlassen. Die Bewirtschaftungs- und Unterhaltungskosten
Werden für die Dauer der Nutzung durch die Stadt getragen. Eingezogen sind die VdK-Ortsgruppe, die Mädchenetage, die Philharmonische Gesellschaft und der Kroatische Verein. Der Keller wurde als Lager- und Übungsraum für das Jugendforum „Jugendmusikgruppen“ und die Jugendmusikschule eingerichtet.
Die Abrissarbeiten im Außenbereich des alten Hallenbades sind fast fertig. Die Badegäste im Waldschwimmbad werden durch die Abbrucharbeiten im Inneren und dem Umbau nicht gestört werden. Die Komplettsanierung beträgt rund 8,1 Millionen Mark. Wiedereröffnet soll im Oktober 2013 werden.

August
Die Straßenbauarbeiten für den Umbau der Carl-Ulrich-Straße/Schleussnerstrasse sollen mit dem ersten Abschnitt beginnen: Kostenpunkt rund 1,2 Millionen Euro für die Straßenbauarbeiten und rund 520 000 Euro für die begleitenden Kanalbauarbeiten. Der zweite Abschnitt soll Ende 2013 mit dem Umbau der Carl-Ulrich-Straße eingeläutet werden.

Die Harley-Davidson GmbH gibt nach 20 Jahren ihren Standort Mörfelden auf und zieht mit ihrer Deutschlandzentrale in die Konrad-Adenauer-Straße 1-3 in Neu-Isenburg. Das Unternehmen bezieht das Bürogebäude mit 2 565 Quadratmeter Gesamtfläche als Alleinmieter.

Das Neu-Isenburger Stadtarchiv zieht in das „Alte Stadthaus“ in der Frankfurter Straße 53-55 um. Das Archiv-Team freut sich über den Raumzuwachs und besonders auf viele Besucher.

September
Neu-Isenburg liegt bundesweit in der Breitbandversorgung vorne. Seit Dezember 2011 sind wir die erste Stadt in Hessen in der die Telekom
450 000 Meter Glasfaser bis in die Wohnungen verlegt hat. Damit können in der Kernstadt und im Stadtteil Gravenbruch Übertragungsraten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde genutzt werden. Über 13 000 Haushalte in rund 3000 Gebäuden haben sich einen Glasfaseranschluss legen lassen. Damit  verfügt Neu-Isenburg über eine Kommunikationsinfrastruktur nach dem aktuellsten Stand der Technik. Da die Stadt von der Telekom als FTTH    („Fibre to the Home = Glasfaser bis nach Hause) Pilotprojekt ausgewählt wurde, entstanden der Kommune keine Kosten für die Erneuerung der Kommunikationsnetze.
Seit Beginn des Monats ist Neu-Isenburg Fair Trade Stadt. Vor über 100 begeisterten Besuchern überreichte TransFair-Vertreter Dr. Frank Eichinger die Urkunde an Bürgermeister Herbert Hunkel. Damit sind wir ganz offiziell die erste Stadt im Kreis Offenbach mit dem Prädikat Fair Trade Stadt.
Der Bahnhofsvorplatz im Westen der Stadt wird innerhalb des Förderprogramms Soziale Stadt umgebaut und soll das Entree des Stadtteils aufwerten, der vorher ein Mauerblümchendasein führte. Die Umgestaltung, wobei auch die Wünsche der Bürger berücksichtigt wurden, soll im Oktober kommenden Jahres beendet sein.

Oktober
Die Stadt wird zahlenmäßig größer, die Bevölkerungszahl wächst. Bereits im ersten Halbjahr 2012 registrierten die Statistiker eine Einwohnerzahl von
36 664. Die größte Altersgruppe stellten die 45- bis 49jährigen. In den letzten fünf Jahren ist die Bevölkerung von 35 510 um etwas mehr als 1000 Menschen angestiegen.

November
Die Nr. 1 der vietnamesischen IT-Unternehmen-Corporation-FPT Corporation eröffnet seine Europa-Zentrale für ihre Software-Outsourcing-Aktivitäten in unserer Stadt. Die 1988 gegründete FPT Corporation ist die Nr.1 der vietnamesischen ICT-Unternehmen für Software-, System-Integration, Telekommunikationsservices. Der FPT-Konzern hat eine eigene Universität, um kontinuierlich die Rekrutierung von hoch qualifizierten Fachkräften zu gewährleisten.
Für den Neubau einer neuen Multifunktionshalle im Sportpark wird am 30. November der Grundstein gelegt. Bürgermeister Herbert Hunkel: „Im Rahmen des Förderungsprogramms ,Soziale Stadt’ baut die Stadt Neu-Isenburg eine multifunktionale Freizeit- und Sporthalle. Die Halle ist ein Paradebeispiel für die wirtschaftliche Sportstättenerstellung.“ Für rund 3,5 Millionen Euro wird die Halle nah am Passivhaus-Standard errichtet.

Dezember
Die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes („Westendplatz“) und des Heegwald-Parks beginnen anfangs des Monats.

2013 :: Politik, Wirtschaft und Architektur

Januar
Der Stadtteil Zeppelinheim feiert sein 75. Gründungsjahr mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen. Als Luftschiffer-Siedlung 1937 gegründet entschied sich Zeppelinheim bei der Gebietsreform 1977 zum Anschluss an Neu-Isenburg. Das Zeppelin-Museum besteht seit 35 Jahren und wurde vor zehn Jahren durch einen Neubau ersetzt. 

Februar
In die Planung für das Stadtquartier Süd sollen die Bürger eingebunden werden. Bei einer Entwurf-Werkstatt werden die bereits vorliegenden Pläne vorgestellt und diskutiert.

März
Die mit großer Spannung erwarteten sechs Entwurfsvorschläge für das neue Stadtquartier Süd werden im Rathaus besprochen. Im Stadtquartier soll es auch Spielplätze für Dreijährige geben.

April
Mit einem „Tag der offenen Tür“ wird das „Haus an der Königsheide“ eröffnet. Das Haus bietet Wohngruppen für an Demenz erkrankte Menschen. Träger ist die Mission Leben. Auf dem Gelände der ehemaligen Wilhelm-Hauff-Schule soll im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ eine neue Kindertagesstätte erbaut werden. Die geschätzten Kosten sollen bei rund drei Millionen Euro liegen.

Mai
Durch Neu-Isenburg wird künftig ein Teilstück der geplanten Pilgerstrecke „Lutherweg“ gehen. Die Route läuft parallel zum „Hugenotten- und Waldenserpfad“. Martin Luther soll den Weg im Jahre 1521 von Wittenberg zum Reichstag nach Worms und zurück gegangen sein.

Juni
Der 175. Geburtstag von Ferdinand Graf von Zeppelin wird im Juli im Bürgerhaus Zeppelin gefeiert.100 Jahre Förderschule in Neu-Isenburg ist ebenfalls ein Grund zum Feiern. Eine Projektwoche der heutigen Friedrich-Fröbel-Schule wird klassenweise das Thema „Menschlichkeit“ in den Mittelpunkt stellen. Ein Schlulfest rundet den Tag ab.

Juli
Vor 35 Jahren wurde das Zeppelin-Museum im gleichnamigen Stadtteil gegründet und im „Alter“ von 25 Jahren durch einen Neubau noch attraktiver gemacht. Mitglieder der ersten Stunde werden geehrt und eine Bilder-Ausstellung im Untergeschoß eröffnet. Ralf Zimmermann ist der erste im Neu-Isenburger Stadtteil geborene  „echte“ Gravenbrucher, der in diesem Monat seinen 50. Geburtstag feiert.

August
Bei einem internationalen Festakt wird die Anerkennungsurkunde für die Europäische Kulturroute „Hugenotten- und Waldenserpfad“ verliehen. Der Kultur-Fernwanderweg, vor vier Jahren im Neu-Isenburger Rathaus ins Leben gerufen, wird in einer internationalen Aktion zur Europäischen Kulturroute erhoben. Bürgermeister Herbert Hunkel: „Damit gehört auch die Teilstrecke, die durch unsere Stadt führt zum einzigen in Europa anerkannten Kulturweg, der auch als ,Route der Toleranz’ bezeichnet wird.“

September
Nationale und internationale Gäste hatten sich im „Haus zum Löwen“ (Stadtmuseum) versammelt als die Anerkennungs-Urkunde Europäische Kulturroute im Rahmen der Woche der Toleranz und Mitmenschlichkeit überreicht wird.

Oktober
Zur Zeit wird in Neu-Isenburg eine der größten infrastrukturellen Maßnahmen in Angriff genommen: Mit dem Umbau der Carl-Ulrich-Straße und der Schleussnerstraße werden die Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges Verkehrsnetz geschaffen.

November
Das neue DOMICIL Seniorenpflegeheim feiert „An der Parkinsel“ Richtfest.
Das Pflegeheim soll im dritten Quartal 2014 eröffnet werden.

Dezember
Die Dr. Bodo Sponholz Stiftung für Wissen, Kunst und Wohlfahrt kann auf ein 25jähriges Bestehen zurück blicken. Ein besonderes Jahr aber auch für den alleinigen Vorstand der Stiftung Erwin Nöske, der die Stiftung als Geschäftsführer betreut und viel Gutes für Neu-Isenburg in diesem Vierteljahrhundert getan hat. Der Ende d achtziger Jahre verstorbene Verleger Dr. Bodo Sponholz ist Namensgeber der Stiftung, die auch international aktiv ist. Die Bio-Tonne wird in Neu-Isenburg eingeführt. Höhere Gebühren sind nicht zu erwarten.

2014 :: Viel ist passiert!

Januar
Die Kosten für den Umbau des Hallenbades und die Erneuerung des Freibades erhöhen sich um drei Millionen Euro auf 11,1 Mio€. Der geplante Eröffnungstermin (22. März 2014) kann noch nicht festgeschrieben werden. 

Februar
Stadtverordnetenvorsteher Rolf Krumbiegel feiert seinen 70. Geburtstag.

März
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV Hessen) will den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Neu-Isenburg so wie in weiteren Städten des Kreises Offenbach schließen. Gegen dieses Vorhaben der KV kündigen Stadt und Bürger massiven Widerstand an.
Kammersängerin Anny Schlemm, Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt, wird zu ihrem 85. Geburtstag mit der Hugenottenmedaille überrascht. Uwe Gillig, einer der vielseitigsten Künstler der Hugenottenstadt, ist neuer Kulturpreisträger.
Sportlerehrung 2013: Mannschaft des Jahres werden die „Rolling Girls“ des Rollsportvereins Solidarität. Aus dem Turnverein kommt Selina Kiefer die zur Sportlerin des Jahres gekürt wurde. Den Rudolf-Seiferlein-Preis erhält für sein sportliches Engagement Klaus Haun, Vorsitzender des TV 1861 Neu-Isenburg.

April
Die Stadt Neu-Isenburg und das diakonische Sozialunternehmen „Mission Leben“, Träger von drei Altenheimen, unterzeichnen eine Kooperationsvereinbarung. Diese legt fest, dass im „Haus an der Königsheide“ in erster Linie an Demenz erkrankte Menschen aus der Stadt aufgenommen werden. Positiv der Bericht über Luftschadstoffe für das Jahr 2013. Die Grenzwerte konnten eingehalten werden. Anfangs Mai beginnt der barrierefreie Umbau der Straßenbahnhaltestelle Neu-Isenburg/Stadtgrenze. Das Restaurant im Waldschwimmbad, das vielen Isenburgern aus den 20er Jahren noch in guter Erinnerung ist, schließt nach einer längeren finanziellen Durststrecke seine Pforten und wird nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung verkauft. In Zukunft soll es als neuer Sitz eines renommierten Neu-Isenburger Unternehmens genutzt werden. Die Vereine behalten ihre Übungsräume.

Mai
Mit Werner Bremser verliert die Stadt eine ihrer großen Persönlichkeiten. Kurz vor seinem 91. Geburtstag starb er Mitte des Monats. Sein unermüdlicher Einsatz um seine Heimatstadt, sowohl auf politischer als auch auf kultureller Ebene, macht ihn unvergesslich.
Endlich ist es soweit: am 17. Mai werden Frei- und Hallenbad eröffnet. Zahlreiche Besucher sind  zur Eröffnung des neuen Hallenbades gekommen. Ein „Schmuckstück“ war der allgemeine Tenor. Auch das attraktive Freibad öffnete seine Pforten.
Im Sportpark wird eine neue Freizeit- und Sporthalle eröffnet, sie wird dem Ehrenvorsitzenden der IG Neu-Isenburger Vereine, Rudi Seiferlein gewidmet.
Das REWE-Logistikzentrum auf dem Gehspitzgelände geht in Betrieb. Kultur- und Sportdezernent Theodor Wershoven feiert seinen 80. Geburtstag und wird für seine Verdienste im Kultur- und Sportbereich mit der Alfred-Dregger-Medaille ausgezeichnet.

Juni
Das ehemalige Interims-Rathaus in der Siemensstraße hat einen sportlichen Nachmieter. Etwa 250 Mitarbeiter des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ziehen für etwa zwei Jahre in unsere Stadt. Der Umzug ist durch den Neubau der Gebäude in Frankfurt notwendig geworden.

Juli
10 Jahre Projekt „Soziale Stadt“. Das Neu-Isenburger Westend partizipiert mit 4 Millionen Fördergeldern von Bund und Land. Mit der neuen Bahnhofsvorplatzgestaltung,dem Familienzentrum Kurt-Schumacher-Straße, dem Stadtteilzentrum West, einem Erwachsen-Bewegungsparcour, einer neuen Freizeit- und Sporthalle, Kunstrasen, sowie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und bessere Beleuchtung werden das das Quartier erheblich aufgewertet. Das Projekt wird vom Land um 3 Jahre verlängert. Musik aller Stilrichtungen gibt es beim Musik-Festival „Open Doors“. An drei Tagen werden 56 Bands auf 15 Bühnen spielen.
Die Stadtbücherei nimmt wieder einen Spitzenplatz in der deutschen Buchlandschaft ein. Beim bundesweiten Ranking liegt sie in der Spitzengruppe. 

August
Das Neu-Isenburger Familienunternehmen Westphal  will bis zu 25 Millionen Euro investieren, um auf dem seit längerer Zeit ungenutzten ehemaligen Betriebshofgelände in der Hugenottenhalle Handwerksbetriebe und Wohnungsbau zu errichten.
Die Bansamühle, beliebter Treff für heiratslustige Paare, wird saniert. Neues Domizil für Trauungen ist das Stadtmuseum im „Haus zum Löwen“, das ein ähnliches Ambiente wie die Bansamühle bietet. Im Alter von 70 Jahren ist der langjährige Leiter der Stadtplanung Falk Schien verstorben. Sein Name ist mit zahlreichen Projekten in Neu-Isenburg verbunden.

September
Am „Tag des Friedhofes“ werden die vielfältigen Funktionen dieses Ortes als Ruhestätte und Lebensraum aufgezeigt werden. Beim „Tag der Nationen“ am 7. September in der Fußgängerzone werden viele Besucher registriert. Hier zeigte sich einmal mehr die Weltoffenheit der Bürger, die mit viel Freude mit den ausländischen Mitbürgern feierten, von denen sich der Großteil schon als Iseborjer“ fühlt.
Beim „Tag der offenen Tür“ stellen Freiwillige Feuerwehr und Technisches Hilfswerk ihre Schlagkraft auf den verschiedensten Gebietern vor zahlreichen Interessenten unter Beweis. Auf die Spuren der Hugenotten begab sich eine Anzahl Bürger.  Die Zusammenlegung der Dienstleistungsbetriebe Dreieich/Neu-Isenburg wird vom Land Hessen mit 100 000 Euro gefördert. Innenminister Peter Beuth übergab den Förderbescheid und nennt den Zusammenschluss als Anstalt des öffentlichen Rechts als ein Leuchtturmprojekt interkommunaler Zusammenarbeit. Die neue Homepage der Stadt ist bunt, übersichtlich und vor allem informativ.

Oktober
Lange Jahre  war er eng mit Neu-Isenburg verbunden: Der Autoreisezug! Ende Oktober stellt die Bahn ihr gern von Autofahrern genutztes Angebot ein.
Für ihr gesellschaftliches Engagement wird die Ahmadiya Moschee in der Ludwigstraße vom Land Hessen mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Der Verein  Hugenotten- und Waldenserpfad wird in Berlin ausgezeichnet. Der Vorsitzende, Bürgermeister Herbert Hunkel ist nach Berlin gereist und nimmt die Auszeichnung von Bundesbauministerin Barbara Hendricks entgegen. Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird am 1. Januar 2015 gechlossen. Proteste von Patienten und Ärzten, eine Demonstration in Frankfurt und 7.500 Unterschriften werden von der KV ignoriert. Der Stadtteil Buchenbusch erhält VDSL-Anschlüsse. Nutzer können dann in Zukunft schneller über die Daten-Autobahn „rasen“. Unter 856 Alten- und Pflegeheime gehört das Haus „An den Platanen“ in Neu-Isenburg zu den acht Besten. Träger ist die „Mission Leben“.

November
An der Gedenkstätte am Bertha-Pappenheim-Haus wird an die Pogromnacht 1938 mit einer Kranzniederlegung erinnert. Die jüdische Frauenrechtlerin ist Namensgeberin für das Haus das sie 1907 als Heim für jüdische Frauen und Mädchen  gründet und das von den Nazis zerstört wird. Strom wird in Neu-Isenburg billiger. Die Stadtwerke senken ab Januar 2015 die Preise um drei bis  fünf Prozent. Der internationale Konzern Bilfinger zieht nach Neu-Isenburg. Rund 1000 Mitarbeiter des Unternehmens werden dann im Gewerbegebiet Gehespitz auf dem ehemaligen Holzmanngelände unterkommen.

Dezember
Die Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches sorgt für Ärger bei den Stadtverordneten die sich dagegen wehren wollen. Immerhin muss Neu-Isenburg mit einer „Solidaritätsumlage“ von etwa vier Millionen Euro rechnen.
Die Christdemokraten werden Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos) erneute Kandidatur für die Bürgermeisterwahl unterstützen. Doch die Frage der Altersgrenze muss noch vom Hessischen Landtag geklärt werden. Baut Fraport das Terminal drei wird die zu erwartende Lärmbelästigung den Stadtteil Zeppelinheim in erster Linie treffen. Neu-Isenburg hat Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt. Der mit 6000 Euro dotierte Franz-Völker-Preis wird bei einem Wettbewerbskonzert in der Hugenottenhalle zwischen drei in die Endausscheidung gekommene Tenöre vergeben. Sieger ist der Amerikaner Timothy Fallon, der außer der Gewinnsumme auch mit einem Engagement bei der Staatsoper Mainz belohnt wird. Am 13.12. fährt die neue Linie 17 der Straßenbahn von Neu-Isenburg direkt zum Rebstockbad über den Hauptbahnhof und das Messegelände.
Zum Empfang des neuen Jahres lädt Bürgermeister Herbert Hunkel die Bürger auf die Dachterrasse des Rathauses ein. 80 kamen, erlebten das bunte Feuerwerk und wagten gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt den Schritt in das Jahr 2015.



Auf „300 Jahre Neu-Isenburg“, den Katalog zur Jubiläumsausstellung der Stadt Neu-Isenburg, wird ausdrücklich verwiesen.