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Bücher
vom 16. Januar 2014

Die Zeit zwischen den Jahren wollte Oskar nutzen, um seinen Buchbestand zu reduzieren. Es kamen immer wieder Neue dazu und die aus meiner Sturm- und Drangzeit wollte ich einfach nicht hergeben. Ich begann zu sichten und stapelte Buch und Büchlein auf. Schnell hatte ich über fünf nicht gerade niedrige Stapel. Dass mein Bestand weniger geworden wäre, war nicht zu merken.
Der scharfe Blick der Hausfrau erkannte sofort: „Du willst gar keine Bücher aussortieren, sondern nur umsetzen.“ Wie Recht hatte sie. Es fiel mir wirklich nicht leicht meine lieb gewonnenen Bände her zu geben. Als ich noch jung war und es nach dem Krieg in erster Linie nur Wildwest-Romane gab, war ich Stammkunde in einer Leihbücherei. Als dann die Stadtbücherei in der Bahnhofstraße öffnete, hatte ich die Kundennummer sieben. Ich las alles, was mir unter die Finger kam und was mir der damalige Bibliothekar Georg Freudenberger empfahl.
Später als ich auf die Büchergilde Gutenberg aufmerksam wurde, brachen die Dämme. Titel „Wie im Westen nichts Neues, „Drei Kameraden“, kurzum Remarque wurde zu meinem Lieblingsautor. Von A. J. Cronin besitze ich sämtliche Bände. Die Büchergilde war eine Fundgrube für mich und noch heute zieren den überfüllten Bücherschrank die nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich hervorragend  hergestellten Bücher.

Bis jetzt habe ich noch kein einziges Buch aussortiert, sondern nur umgesetzt gesteht. . .