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Blühende Pfefferminze
vom 09. September 2013

Es war im Frühsommer als die kräuterliebende Hausfrau ihre „Sammlung“ von mehr oder weniger duftenden oder riechenden Würzpflanzen bereicherte. Unter anderen war auch ein Busch Pfefferminze dabei und der hat es jetzt im Spätsommer und frühem Herbst in sich. Zunächst wurde manches Gericht oder Salat mit Minzblättern gewürzt, was den Speisen einen gewissen Pep verlieh und sie noch schmackhafter machte.
Jetzt, da die Tage kürzer werden, blüht die Pfefferminze noch recht üppig und lockt ganze Scharen von fliegenden Insekten an. Da schwirren kleine geflügelte Tierchen um die Blüten und kaum, das sie sitzen kommen Fliegen aller Art, Einsiedlerbienen, Wespen, Honigbienen und naschen am Pfefferminzbusch.
Obwohl ich Pfefferminze schon lange kenne, die im 2. Weltkrieg von Schulklassen, neben anderen Heilkräutern, gesammelt werden mussten,
wusste ich nicht, dass sie auch Insekten anlocken. Wir mussten  Pfefferminztee trinken, frei nach dem Spruch der Oma: „Pefferminztee iss gut geesche Bauchelscheweh“. Übersetzt heißt dies: „Pfefferminztee hilft gegen Leibschmerzen“ Allerdings musste er meist ungesüßt getrunken werden, da im Krieg der Zucker mehr als knapp war.

Der Pfefferminzbusch im Topf wird uns aber weiter erhalten bleiben, denn er hat jede Menge Ausläufer getrieben von denen ich zwei in den Garten gepflanzt habe und die schon kleine Blättchen haben. Jetzt hoffe ich, dass er den Winter übersteht und die Hausfrau mit selbstgezogener Minze überrascht werden kann . . .