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GHK Sternwarte
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06.05.17
Wetterau
 

Träumerei
vom 28. Juni 2013

Es war eine der wenigen Frühsommernächte, die mit zweistelligen Plustemperaturen und feuchter Wärme imponierten. Das Wetter war  ideal für Schnecken, die gleich „rudelweise“ auftraten. Kleinere und größere der „Kriechtiere“, die ihr Haus mittragen „kletterten“ langsam aber zielgerichtet die kleinen Mauern an den Hausgärten hoch, um in Gras und Buschwerk ihren Hunger zu stillen. Oskar war nach Mitternacht mit seinem „Fritzi“ unterwegs und rettete einige Schnecken vor dem Zertreten werden durch Spätheimkehrer.
Als wir weiter gingen waren wir plötzlich von einer ganzen Menge von Schnecken umringt. Eine von ihnen „arbeitete“ sich an mir hoch und als sie meine Schulter erreicht hatte, hörte ich ein ganz feines Stimmchen: „Hallo, Oskar, auch wenn wir bei den Menschen nicht gerade beliebt sind, als „Schleimer“ gelten, uns gern von ihrem Salat und anderen Gartenfrüchten ernähren, wollen wir dir Dank sagen, dass du hier in der Stadt aber auch auf den Waldwegen einige unserer größeren Artgenossen gerettet hast.
Sie haben uns wissen lassen, dass du sie vom Weg, den sie gerade überqueren wollten, aufgehoben und auf die andere Seite gebracht hast. Ich wollte gerade antworten, als sich „Fritzi“ meldete und mich mit seiner feuchten Nase anstieß. Erschrocken musste mich erst sortieren. In der Realität angekommen, merkte ich, dass ich auf der Couch eingeschlafen war und geträumt hatte. Keine Schnecke hielt auf meiner Schulter eine Rede.

Dennoch fand ich, dass es ein schöner Traum war, zumal noch nie eine Schnecke, die eigentlich sprachlos ist, mit mir gesprochen hat, mich sogar kannte was mich besonders verblüffte. . .