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Parlamentarier-Käfig?
vom 01. Juli 2012

Unser neues Rathaus ist ein Schmuckstück in der Hugenottenallee geworden. Inzwischen sind die Außenanlagen fertig und es grünt und blüht, um die Vorderfront des Gebäudes. Hier muss die Arbeit für den Bürger in licht-durchfluteten Räumen einfach Spaß machen. Was mir schon bei der Fertigstellung des Rathauses auffiel, war ein großer „Käfig“ um eine Außentreppe am Stadtverordneten-Sitzungssaal. Ich überlegte kurz und kam zu dem Schluss, dass es nur die Notfalltreppe sein kann, die gesetzlich vorgeschrieben ist.
Doch nur als Notfalltreppe nutzbar?  Die kleinen grauen Zellen begannen zu arbeiten. Da Notfälle eigentlich selten sind, könnte sie der Herr Stadt-verordnetenvorsteher vielfältig einsetzen. Zum Beispiel den sie umgebenden Käfig für den Pleitegeier, sollte er jemals über unsere „besondere Stadt“ fliegen. Aber auch um allzu diskutierfreudige Abgeordnete zum Luft holen hinein zu schicken. Vielleicht würde das helfen, ellenlange, ermüdende Diskussionen auf das Wichtigste zu reduzieren. Man sollte natürlich ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht! Bissige Parlamentarier. Bitte nicht füttern!“ anbringen, das vorübergehende Passanten warnt.
Doch es wird nicht soweit kommen der Stadtverordnetenvorsteher wird sein „Rudel“ mit der Kraft des Wortes in Zaum halten und meine Phantastereien schlichtweg ignorieren.
Vielleicht kann er auch darüber schmunzeln, freut sich . . .