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06.05.17
Wetterau
 

Kulturpreis 2007

Würdigung der Kulturpreisträger 2007 des Kreises Offenbach am 27. September 2007 um 19.30 Uhr im Kreishaus durch Landrat Peter Walter

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Damen und Herren,

für die Verleihung des Kulturpreises 2007, gemeinsam mit dem Geschichtsverein Mühlheim am Main danken wir. Unser Dank gilt den Mitgliedern der Jury, die sich für den GHK eingesetzt haben: stellvertretend hierfür Herrn Gerhard H. Gräber und Herrn Walter Norrenbrock und natürlich dem Gremium, das entschieden hat: dem Kreisausschuß des Kreises Offenbach mit Herrn Landrat Peter Walter an der Spitze.

Ein besonderes Dankeschön geht an die IG Neu-Isenburger Vereine, die den GHK zur Verleihung vorgeschlagen hat und alle die die Bewerbung durch fachliche Stellungnahmen untermauert haben: das Kulturbüro der Stadt, Frau Dr. Fogel, Frau Prof. Dr. Dölemeyer und Herrn Andreas Thiele.

Bedanken möchten wir uns, dass das Orchester des Mandolinenvereins Spessartfreunde unter Leitung des virtuosen Dirigenten Thomas Bronkowski diese Feierstunde begleitet. Damit haben Sie Herr Landrat, dem GHK einen großen Wunsch erfüllt.

Die Verleihung des Kulturpreises 2007 empfinden wir als Anerkennung für die bisherigen Leistungen und zugleich als Motivation für die weitere Entwicklung des GHK. Der Verein ist ja mal gerade erst 22 Jahre jung, für einen Geschichtsverein wahrlich kein Alter.

1985 von 55 Mitgliedern gegründet zählt unser Verein heute 384 Mitglieder. Eine sehr positive Entwicklung, und ein munteres Völkchen. Das älteste Mitglied wird im November 97 Jahre alt, das jüngste Mitglied ist 12 Jahre jung.
Alle haben sie eins gemein: sie sind sehr interessiert an der Stadtgeschichte aber auch an allem, was über Geschichte und Isenburg hinaus noch Wert ist, erforscht zu werden.

Von den 360 Veranstaltungen, die wir in den 22 Jahren organisiert haben, befassen sich etwa 50% mit Neu-Isenburg. Dazu zählen vor allem anspruchsvolle Vorträge über die Geschichte der Stadt, die durch Zeitzeugenberichte lebendig gestaltet werden. 12 Bücher und Publikationen, die der GHK herausgegeben hat, befassen sich mit der Zeitgeschichte Neu-Isenburgs. Vom Bildband über das moderne Isenburg und dem Kinderbuch „Treueeid und Wüstenprinz“ bis zum Gerichtsbuch 1727-1733. Viele dieser Veröffentlichungen wären nicht erschienen, wenn uns nicht unser Ehrenmitglied Herr Erwin Nöske durch eine Spende immer wieder hierzu ermuntert hätte. Vielen Dank lieber Herr Nöske.

Zum Thema Isenburg zählen auch Stadtspaziergänge, Stadtrundfahrten, Betriebsbesichtigungen, Museumsbesuche, Ausstellungen, Erzählcafé’s, Sportgespräche, Mundartstammtische, Aktionen zur Stadtverschönerung, Musikspektakel, Chor- und Solistenkonzerte:
Isenburg und immer wieder Isenburg.

Aber auch einfach raus aus Isenburg: 90 individuell gestaltete Studienfahrten und Besuche von Ausstellungen und Museen in nah und fern: von Straßburg bis Berlin, von Baden-Baden bis Bonn, von Darmstadt bis Düsseldorf, von Bad Karlshafen bis Kloster Maulbronn, von der Isenburg im Sayntal bis zur Osterburg in der thüringischen Partnerstadt Weida, vom Fürstentum Isenburg bis zur Grafschaft Schönborn.

Meine Damen und Herren, damit Sie ein wenig ein Gefühl für die Vielfalt und Flexibilität unserer Programme bekommen, nenne ich Ihnen jetzt eine kleine Auswahl von Persönlichkeiten, die Gäste des GHK waren oder den GHK als Gastgeber empfangen haben:

Frau Maria von der Offenbach-Post, Werner Krause, Oliver Quilling, Dr. Klaus Peter Decker, Horst Krüger, Valentin Senger, S.D. Otto Friedrich, Fürst zu Ysenburg und Büdingen, Willi Eder, Heinz Schickedanz, Ernst Tischer, Erwin Schädler, Rudi Seiferlein, Hans Hölzer, Henner Luft, Dieter Kühn, Erhard Weis, Anny Schlemm, Robert Schunk, Jochen Desel, Hans Kümmerle, Erhard Gravelius, Helmut „King“ Stamer, Karlheinz Kundermann, Willi Wehner, Günter Marx, Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margret von Hessen und bei Rhein, Alfred Thasler, Oskar Fink, Elisabeth Koetter, Walter Thiele, Werner Bremser, Walter Weisbecker, Ulrike Neradt, Ulla Hahn, Hilde Domin, Pof. Carmen Renate Köper, Prof. Dr. Barbara Dölemeyer, Prof. Dr. Schlomo Staszewski, Dr. Heidi Fogel, Noemi Staszewski, Dr. Thomas Steinfeld, Peter Lückemeier, Susan Stahnke, Marika Kilius, Willi Reimann, Lothar Leder, Ingrid Mickler-Becker, Armin Hary, Heinz Ulzheimer, Dr. Walter Wallmann, Thomas Mann, Dr. Guido Knopp, Alexander Erbprinz von Isenburg-Birstein, Doris Zysas, Carlo Bohländer, Klaus Kaestner, Hans Otto Jung, Pfarrer Dieter Fischer, Pfarrer Bachus, Pfarrer Loesch, Christine, Fürstin von Isenburg und Birstein, Hans-Georg Ruppel, Dr. Hans Hayn, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, Dr. Sigmund Jähn und Thomas Reiter.

Diese kleine Aufzählung dokumentiert, dass wir uns nicht nur in Isenburg bewegen sondern auch über eine sehr expansive Ausprägung verfügen, was Wissen, Information und Unterhaltung angeht. Diese Werte unseren Mitgliedern und Freunden zu bieten und dazu beizutragen, dass sich die Isenburger mit ihrer Stadt identifizieren ist unser zentrales Anliegen. Oder anders ausgedrückt: zu vermitteln und zu erleben das besondere Gefühl ein Isenburger zu sein.

Daß dieses Rezept aufgegangen ist, verdanken wir in erster Linie allen Mitgliedern und Freunden unseres Vereins, die uns unterstützen und dafür sorgen, dass die Veranstaltungen immer sehr gut besucht sind. Für diesen Erfolg steht auch ein sehr harmonischer und teamorientierter Vorstand.
Die heute verliehene Auszeichnung gebührt deshalb allen Mitgliedern und Freunden des GHK.

An diesem Erfolgsrezept wollen wir weiter arbeiten. Die Verleihung des Kulturpreises 2007 des Kreises Offenbach ist ein wichtiger Ansporn dazu.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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Lesen Sie hierzu auch die Würdigung durch Landrat Peter Walter.