Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser

Ende des 17. Jahrhunderts verließen etwa 250.000 französische Hugenotten aus Glaubensgründen ihr Land und flohen in protestantische Länder.

Der Hugenotten- und Waldenserpfad folgt dem realen historischen Fluchtweg der Hugenotten aus der Dauphiné von Poet-Laval bis Bad Karlshafen in Nordhessen. So entstand der heutige Fernwanderweg von 1.800 km Gesamtlänge. Dieser ist das Ergebnis einer europäischen Kooperation mit dem Ziel, das Kulturerbe der Hugenotten und Waldenser zu bewahren und es in Bezug zu den aktuellen Themen Exil, Migration und Integration zu stellen.

2009 wurde in der Hugenottenstadt Neu-Isenburg ein Trägerverein gegründet, der sich für die Umsetzung dieser Ziele und die Realisierung des Kulturfernwanderweges in Deutschland einsetzt.

Der Streckenverlauf in Neu-Isenburg

Der Streckenabschnitt Neu-Isenburg des Kulturfernwanderweges Hugenotten- und Waldenserpfad beginnt an der nordöstlichen Stadtgrenze von Mörfelden-Walldorf, führt von dort über Zeppelinheim nach Neu-Isenburg. Stationen sind hier das Frankfurter Haus, das Alte Stadthaus, der Marktplatz, die Evangelisch-Reformierte Gemeinde am Marktplatz, die Alte Schule und die Bansamühle:

1 – Zeppelin-Museum Zeppelinheim
2 – Naturschutzgewbiet Gehspitzweiher
3 – Waldspielplatz Tannenwald
4 – Frankfurter Haus
5 – Altes Stadthaus
6 – Marktplatz
7 – Evangelisch-Reformierte Kirche
8 – Alte Schule
9 – Bansamühle

Weitere Infos:

Weitere ausführliche Infos zum Hugenotten- und Waldenserpfad finden Sie auf der dazugehörigen Website www.hugenotten-waldenserpfad.eu.